Dagebüller Badebuden - eine Tradition mit Meerblick

Buntes am neu gestalteten Deich:

seit bald 100 Jahren bereichern die Badebuden den Dagebüller Strand - mit Geschichten, Logenplätzen und mehr ...

Ob blau, rot, weiß oder gewagt lila: die 90 kleinen Badebuden, die den Dagebüller Strand von Frühjahr bis September schmücken, dienen ihren Besitzern als Aufbewahrungsplatz für Badesachen und persönliche Gegenstände. Sie schützen bei Wind und Wetter (der Nordseeurlauber kennt unsere schnellen Wetterumschläge) und sie dienen als Umziehkabine. 

Bei den Einheimischen sind die Badebuden sehr beliebt. Wurden sie früher nur weitervererbt, gibt es heute eine Warteliste von ca. 120 Bewerbern. Grundvoraussetzung ist, dass der Bewerber in der Region gemeldet ist und ... dass er viel Geduld mitbringt.

Wer in den letzten Jahren regelmäßig in Dagebüll zu Gast war, hat gesehen, dass der alte Deich dem neuen, modernen Klimadeich gewichen ist. Barrierefreie Übergänge, schöne breite Wege, gepflegter Deich gehört zur neuen Badekultur in der kleinen Nordseegemeinde. Fast wären die Badebuden dem neuen Klimadeich zum Opfer gefallen, aber die Einheimischen wussten sich zu wehren und die Tradition zu bewahren.

Die Badebuden sind ausgestattet mit zwei bis vier Sitzmöglichkeiten, einem Tisch oder Regal - einfach ein Regiestuhl direkt an der Nordsee. Es gibt keinen Strom und auch kein fließend Wasser - alles, was benötigt wird, wird halt mitgebracht.

 

 

Sind Badebuden für Urlauber zu mieten?

Ja! Es wurden von der Gemeinde drei Badebuden angeschafft, die ausschließlich den Urlaubern vorbehalten sind. Sie können Sie für 20 € am Tag mieten (max. 3 Tage). Infos erteilt die Touristinformation Dagebüll, 04667/95000.